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Studieren ohne Abitur – Voraussetzungen und Möglichkeiten

Studieren ohne Abitur. Schülerin, die traurig im Klassenzimmer sitzt.

Du hast kein Abitur, aber du willst trotzdem studieren? In Deutschland ist es seit einigen Jahren möglich, auch ohne Abitur zu studieren. Dieser Artikel beschreibt, welche Voraussetzungen du erfüllen musst und welche Studiengänge es gibt.

Voraussetzungen fürs Studieren ohne Abitur

Grundsätzlich ist Studieren ohne Abitur möglich, wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mehrjährige Berufserfahrung von durchschnittlich zwei bis fünf Jahren vorweisen kannst. Du solltest dich jedoch vor Beginn des Studiums direkt an der Hochschule deiner Wahl informieren, da die jeweiligen Aufnahmekriterien von Bundesland zu Bundesland variieren. Generell gibt es zwei verschiedene Formen:

  • das Meisterstudium und
  • das fachgebundene Studium.

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Das Meisterstudium im Vergleich zum fachgebundenen Studium

Meisterstudium bedeutet, dass du einen hohen beruflichen Abschluss wie Meister, Fachwirt oder Techniker hast und ein allgemeines Hochschulzugangsrecht erhältst. Du verfügst über eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung und hast einen anerkannten Fortbildungsabschluss?

Du kannst somit ein Fach deiner Wahl studieren, ohne irgendwelche Probezeiten oder Eignungsprüfungen absolvieren zu müssen. Das Studium kannst du an jeder beliebigen Hochschule deiner Wahl absolvieren. Dein beruflicher Abschluss wird in diesem Fall dem Abitur, der Allgemeinen Hochschulreife gleichgesetzt. Mit dieser Variante hast du freien Zugang und alle Studiengänge stehen dir offen.

Das fachgebundene Studium ist für dich interessant, wenn du eine mindestens zweijährige Berufsausbildung und mindestens dreijährige Berufspraxis hast. Du erhältst somit einen fachgebundenen Zugang, was bedeutet, dass dein Studienfach im Groben deiner beruflichen Fachrichtung und Vorbildung entsprechen muss.

Zusätzlich zu den formalen Bedingungen kommt oft noch eine weitere Voraussetzung dazu, beispielsweise eine Eignungsprüfung. Diese wird individuell von der Hochschule vorgenommen.

Die Eignungsprüfung kann auch Zugangsprüfung, Begabtenprüfung oder Feststellungsprüfung genannt werden und überprüft die Voraussetzungen für das Studium. Diese Eignungsprüfung soll dazu dienen, festzustellen, ob du den Anforderungen für das jeweilige Studium gewachsen bist. Alternativ zur Eignungsprüfung ist auch ein einjähriges Probestudium möglich. Manchmal werden auch ein Mindestalter, Mindestnoten beim Berufsabschluss oder der Hauptwohnsitz im jeweiligen Bundesland verlangt.

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Studieren ohne Abitur: Wunschfach Medizin

Grundsätzlich kannst du unter den oben genannten Bedingungen auch ohne Abitur Medizin studieren. Da das Fach Medizin jedoch bundesweit zulassungsbeschränkt ist, empfiehlt es sich, freiwillig an einer Zugangsprüfung deiner Wunschhochschule teilzunehmen.

So kannst du deine Chancen auf einen Studienplatz verbessern. Ein Probestudium gibt es im zulassungsbeschränkten Fach Medizin allerdings nicht. Neben den formalen spielen auch deine persönlichen Voraussetzungen eine wichtige Rolle. Dazu zählen: Empathie im menschlichen Umgang, Team-, Kommunikations- und Organisationsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft sowie Belastbarkeit.

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Wenn du keine Berufsausbildung im medizinischen Bereich gemacht hast, aber über eine andere, mindestens zweijährige Berufsausbildung und dreijährige Berufspraxis verfügst, gibt es eine weitere Voraussetzung. Du musst eine Zugangsprüfung an deiner Wunschhochschule ablegen, um an dem Vergabeverfahren an Studienplätzen teilnehmen zu können.

Als berufliche Tätigkeit kannst du dir folgende Zeiten anrechnen lassen: den freiwilligen Wehrdienst, ein Freiwilliges soziales Jahr, eine Tätigkeit als Entwicklungshelfer, die Erziehung eines minderjährigen Kindes, die Pflege eines Angehörigen und die hauptverantwortliche selbstständige Haushaltsführung.

Fazit

Grundsätzlich ist mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung und mehrjähriger Berufspraxis ein Studium ohne Abitur möglich. Unterschieden wird zwischen einem Meisterstudium und einem fachgebundenen Studium. Je nachdem ergibt sich dann die Zugangsberechtigung zu allen oder zu fachspezifischen Studienfächern. Bei den Studiengängen Medizin ist der Zugang bundesweit beschränkt. Eine gute Voraussetzung ist es daher, die Zugangsprüfung mitzumachen.

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