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Medizinstudium bei der Bundeswehr

Mediziner, der sich ein MRT anschaut - Medizinstudium Bundeswehr

Mit dem Medizinstudium bei der Bundeswehr gehen die Studenten die Verpflichtung ein, auch danach noch einige Jahre für die Bundeswehr zu arbeiten. Der Dienst ermöglicht es, viele weitreichende Erfahrungen zu machen. Wer sein Medizinstudium bei der Bundeswehr ableistet, hat den Vorteil, schon ab dem ersten Studientag ein regelmäßiges Gehalt zu verdienen. Doch die Bundeswehr stellt Ansprüche, denen die Studenten gerecht werden müssen. Welche das sind, zeigt dieser Artikel.

Wie lange dauert ein Medizinstudium bei der Bundeswehr?

Die Dauer des Studiums beträgt ungefähr sechs Jahre. Die Zeit beginnt mit der Ableistung einer dreimonatigen Grundausbildung. Nach dieser Ausbildung beginnt dann das eigentliche Studium der Medizin. Die Semesterferien und Praktikumszeiten verbringen die Studenten in verschiedenen Einheiten der Bundeswehr. Im Anschluss an das eigentliche Studium folgt ein sechswöchiger Sprachkurs, welcher die Studenten auf Auslandseinsätze vorbereitet. Danach folgt ein drei Wochen dauerndes Praktikum in einem Bundeswehrkrankenhaus. Erst im Anschluss daran beginnt eine zweijährige Einweisungsphase, welche mit dem praktischen Jahr vergleichbar ist. Auch diese wird in einem Bundeswehrkrankenhaus geleistet. Danach erst folgt ein dreijähriger Einsatz als Truppenarzt.

Wie viel verdient ein Medizinstudent bei der Bundeswehr?

Schon bei Studienbeginn liegt das Gehalt bei ungefähr 2.200 Euro pro Monat. Von da an steigt es regelmäßig an, was mit den entsprechenden Beförderungen einhergeht. Nach dem Ende des Studiums beginnt jeder mit der Besoldungsstufe A9 und verdient zwischen 2.700 bis 3.600 Euro monatlich. Später ist die maximale Besoldungsstufe B9. Damit kann ein Verdienst von bis zu 11.600 Euro im Monat als Generaloberstabsarzt erzielt werden.

Wie verläuft das Bewerbungsverfahren?

Wer sein Medizinstudium bei der Bundeswehr absolvieren will, muss sich dafür bewerben. Die gesamte Bewerbung dauert insgesamt zwei Tage und beuínhaltet sowohl persönliche Gespräche als auch computerunterstützte Tests. Es erfolgt auch eine medizinische Untersuchung, um die Bewerber hinsichtlich ihrer sportlichen Fähigkeiten genau zu überprüfen. Um die Fitness der Bewerber zu bewerten, müssen diese verschiedene Disziplinen meistern:

  • Elf Sprints von je zehn Metern Länge,
  • Klimmhang, eine Übung an der Reckstange und
  • 3.000 Meter auf einem Fahrradergometer.

Diese umfassende Form der Bewerbung stellt sicher, dass ein Medizinstudent als angehender Offizier körperlich, geistig und sozial den hohen Anforderungen dieses Berufs gerecht wird.

Was sind die allgemeinen Voraussetzungen für ein Medizinstudium bei der Bundeswehr?

Studenten benötigen bestimmte Voraussetzungen, um ein Studium bei der Bundeswehr zu beginnen:

  • Nur Personen, die nach Artikel 116 des deutschen Grundgesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, können ein Medizinstudium bei der Bundeswehr beginnen.
  • Das Mindestalter der Studenten liegt bei 17 Jahren, älter als 29 Jahre darf kein Bewerber sein.
  • Die Bewerber müssen die Allgemeine Hochschulreife oder einen vergleichbaren Abschluss vorweisen.
  • Jeder, der das Medizinstudium der Bundeswehr anstrebt, muss bereit sein, innerhalb von Deutschland versetzt zu werden.
  • Ein Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften ist von Vorteil, denn in der Medizin werden solche Fähigkeiten besonders dann benötigt, wenn in Krisensituationen Entscheidungen getroffen werden müssen.
  • Schon zu Beginn der Ausbildung wird darauf geachtet, ob das Bewusstsein und die Bereitschaft vorhanden sind, Verantwortung zu tragen.
  • Wer von Beginn an Ehrgeiz und eine hohe Leistungsbereitschaft zeigt, kann nach dem Medizinstudium bei der Bundeswehr auch erfolgreich arbeiten. Flexibilität ist ebenso eine Eigenschaft, die auch von einem Offizier gefordert wird.
  • Ein Generaloberstabsarzt kann die höchste Besoldungsstufe erreichen. Daher sollten die Studenten schon von Beginn an eine Stärke im Bereich der Durchsetzung und Teamfähigkeit haben.
  • Jedes Mitglied der Bundeswehr muss beweisen, dass der Körper in gutem Zustand ist. Doch nicht nur der Körper muss außergewöhnlich belastbar sein. Das Gleiche trifft auch auf die Psyche zu.
  • Von Beginn an muss einem Bewerber klar sein, dass nach dem Medizinstudium bei der Bundeswehr auch Einsätze in Kriegsgebieten folgen können. In solchen Fällen werden auch die Ärzte im Ausland eingesetzt. Die Bereitschaft dazu muss auf jeden Fall vorhanden sein.

Was macht man als Arzt bei der Bundeswehr?

Als Arzt bei der Bundeswehr kann man sowohl im Inland als auch im Ausland eingesetzt werden. Die Begleitung und Versorgung der Soldaten bei Kriegseinsätzen ist eine wichtige Arbeit der Ärzte der Bundeswehr. Es gibt auch in Deutschland einige Krankenhäuser, die von der Bundeswehr betreut werden. Es besteht in Einzelfällen auch die Möglichkeit, sich nach dem Grundstudium noch zum Facharzt ausbilden zu lassen. Bevor solche Facharztausbildungen bewilligt werden, wird immer der jeweilige Bedarf von der Bundeswehr überprüft.

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